Surfer-Songwriter Ben Howard

Vor ein paar Wochen hatte ich Milow live in Düsseldorf gesehen. In der Mitsubishi Electric Halle. Ganz schön groß, gar nicht gemütlich und Stimmung kam auch nicht richtig auf, obwohl die Band wieder großartig war.

Es musste also was Schnuckeliges her. Dank bester Lena und Ben Howard war das am gestrigen Abend der Fall. Köln, Luxor, beste Lena, Ben Howard. Das konnte nur gut werden. Wurde es auch, aber erst nach der Vorband. Das Luxor war brechend voll; ich finde ZU voll. Geschätzte 99% der Leute quatschten durchgängig und klatschten wohl eher ihren Gesprächspartner zu. Denn die Lieder konnten sie eigentlich nicht gehört haben.

Oh I’ve been worrying,
that my time is a little unclear,
I’ve been worrying,
that I’m losing the ones I hold dear,
I’ve been worrying,
that we all,
live our lives,
in the confines of fear.

Mit Ben Howard wurde dann alles anders. Das Publikum wurde still. Genau die richtige Stimmung für die Lieder des Englischen Surfer-Songwriters (ja, Englisch und Surfer geht gleichzeitig…). Der wechselt bei den Lieder seines Debütalbums Every Kingdom nämlich immer wieder zwischen kaum hörbar und ganz nah am Punk laut.

Auch seine Stimme finde ich genial. Irgendwie ganz kurz vor dem Zusammenbrechen. Wer die Chance hat, sollte sich den netten Herren auf jeden Fall mal live, oder zur Not auch aus der Konserve anhören. Das war ein gutes Gegenprogramm zu Milow!

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