Ich träume

Jeder von uns träumt im Schlaf. Manchmal träumen wir auch tagsüber, wach. Dann werden wir etwas abfällig als Tagträumer bezeichnet. Ich sehe das aber als Kompliment. Denn, wer träumt, der hat Ziele, der möchte was erreichen. An sich arbeiten und sich entwickeln.

Leider habe ich in meinem Umfeld miterleben müssen, dass Träume auch ganz schnell platzen können. Ganz doof ist das, wenn dies außerhalb unserer Reichweite geschieht. Wäre es unser Fehler, hätten wir etwas daraus gelernt und das ist fast so gut, wie seinen Traum zu (er)leben. So jedoch, werden wir vor vollendete Tatsachen gestellt – wir rennen vor eine Mauer – und müssen nun schauen, wie dieses Hindernis bewältigen können.

In so einem Moment hat man zwei Möglichkeiten zu reagieren. Entweder man macht gar nichts und wartet einfach ab, was auch eine Reaktion ist, oder man versucht irgendwie die Grundsituation zu seinem Vorteil umzubauen. Vielleicht gibt es ja auch einen weiteren versteckten Weg, um seine Ziele zu erreichen. Oft genug sind solche Probleme nur Herausforderungen, um über uns hinauszuwachsen und zu zeigen „Ich möchte WIRKLICH wissen, was hinter dieser Mauer ist“.

Ich habe bei mir häufig gemerkt, dass ich einfach abgewartet habe. Letztendlich habe ich mich dann aber unwohl gefühlt mein Leben nicht selbst zu gestalten. Mein Vater hat mir damals den Ansatz gegeben „Du hast immer drei Möglichkeiten“. Wenn ich also vor einer Mauer stehe, kann ich mit dem Kopf durch die Wand laufen. Oder ich springe/ klettere drüber. Oder ich laufe an der Seite vorbei. Mittlerweile glaube ich, dass dies für jede persönliche Mauer gilt.

Ich schaffe es leider noch nicht meine Maxime immer umzusetzen und hinter die Mauer zu blicken. Aber ich gebe mein Bestes dies umzusetzen und versuche auch Anderen zu zeigen, irgendwie und irgendwo gibt es immer Möglichkeiten seine Träume zu verwirklichen.

Als Lesetipp kann ich Randy Pauschs „The Last Lecture“ empfehlen. Passend dazu gibt es auch ein Video genau dieser Vorlesung (Vorsicht – eine Stunde Laufzeit!). Ich gebe zu, ich wurde inspiriert.

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