Sigur Rós – Valtari

Sigur Rós have given a dozen film makers the same modest budget and asked them to create whatever comes into their head when they listen to songs from the band’s new album Valtari. The idea is to bypass the usual artistic approval process and allow people utmost creative freedom.

Zusammen mit vier Kommilitonen habe ich gerade den Dreh für eine Gedichtinterpretation von Albert Ostermaiers “Noli Me Tangere” mit Tanz abgeschlossen. Kurz danach wies mich Judith auf dieses Video für Sigur Rós neuem Album hin. Ich war einfach sprachlos, als ich das Video gesehen habe. Der Platz in meiner Vimeo-Like-Liste ist reserviert!
Das konnte nur Inspiration sein weiterzumachen und mehr auszuprobieren. Auch für den Schnitt konnten wir ein paar Ideen mitnehmen.

Jetzt studieren.

Ich bin ja jetzt im zweiten Semester. Neben neuen Vorlesungen warten jetzt noch mehr Einzel- und Gruppenarbeiten auf mich. Bisher habe ich eine Geschäftsausstattung für ein Festival für Modernen Tanz erstellt. Das war ein Name, ein Logo, eine Visitenkarte, ein Briefpapier, ein Faltblatt, ein Plakat und eine Anzeige. Ich habe, denke ich, eine ganz gute gemeinsame Bildsprache entwickelt. Sobald ich die Rückmeldung der Dozentin habe, werde ich hier ein paar Photos der fertigen Produkte zeigen.

Leider war dies dann auch die letzte Aufgabe bei Frau Beate Müller. Ab jetzt übernimmt André Reinegger die Vorlesung. Erstes Thema: Flash. Direkt als benotete Aufgabe dazu: Mau-Mau möglichst schnell in Flash zu erklären. Ich hatte schon Aufgaben, die mir mehr Spaß gemacht haben…

In Licht-, Audio- und Digitale Videotechnik haben wir zu viert ein Hörspiel produziert. Ich war mit unserem Loriot Sketch “Vertreterbesuch” sehr zufrieden. Alle Gruppenmitglieder haben eingesprochen, wir haben alle Geräusche selbst aufgenommen und ein einheitliches Stück am Ende herausbekommen. Die Note war entsprechend gut.

Journalistik (s. Photo) war bisher richtig cool. Wir besuchten mit unserer Gruppe Hart aber fair und hatten die Möglichkeit dort Frank Plasberg zu interviewen. Gestern bekamen wir die Freigabe, dass alles in den Druck geht. Ich freue mich schon echt auf das Endergebnis. Zusätzlich hat uns Herr Prof. Bernd Mathieu zu Exkursionen ins Internationale Zeitungsmuseum, zur Hazienda Arche Noah, ins CHIO-Reitstadion und an den Aachener Tivoli eingeladen. Ganz nebenher interviewte er noch Frau Merkel und Herrn Schäuble. Talk about praxisnahes Studieren…

Rechnungswesen macht gerade leider nicht so viel Spaß. Zumindest das Unternehmensplanspiel fordert heraus sich immer wieder mit dem Thema zu beschäftigen. Wir sind auf einem guten Weg, aber die Marktführung ist noch in weiter Ferne.

Zwischendurch haben wir auch noch bei der Eignungsprüfung der Studienbewerber mitgeholfen. Es war witzig nicht mehr selbst die Prüfung machen zu müssen und die nervösen Bald-Erstis zu begutachen. Freue mich schon auf den Zuwachs.

Alles in allem ist gerade viel los. Aber ich freue mich, wie gerade alles abläuft. Ich habe dazu noch einen coolen Job beim Coworking Space C/O und wir wachsen als Studenten-Truppe weiter zusammen. Weiter so!

FH Aachen – die Stiefmutter von CMD

Die FH Aachen wird durch die Nähe zur “Eliteuniversität” RWTH eher mit Maschinenbau und Informatik in Verbindung gebracht. Was viele vergessen sind die Studiengänge Kommunikationsdesign, Produktdesign und Communication and Multimediadesign. Ist aber auch kein Wunder – sie werden stiefmütterlich behandelt.

Seit einigen Wochen gibt es nun zumindest einen neuen Webauftritt der FH. Alles ist etwas zurückhaltender geworden, mehr Weißraum, mehr auf das Corporate Design abgestimmt. Nicht perfekt, aber ein guter Anfang.

Am Freitag bekamen wir dann Schritt 2 zur Imagekampagne zu sehen. Es gibt jetzt Postkarten für den Studiengang Communication and Multimediadesign. Das ist das was ich studiere. Mit Journalistik, BWL, Kommunikationstheorie, Informatik/Technik und Gestaltung. Klingt eigentlich ganz cool, ist auch cool. Und man sollte denken, dass die Studenten kreative Mitmenschen sind.

Postkarte CMD

Die Postkarten sind aber an Kreativität kaum zu unterbieten. Sprüche, die seit Jahrhunderten herumgeistern (“Komm wir essen Opa – Satzzeichen machen den Unterschied”). Stockphotos, die schlecht bearbeitet und Stockphotos sind, schlechte Papierqualität. Und noch besser: ich habe gerade eben auf einem Blog aus meinem Feedreeder, der Karrierebibel, genau das Bild einer Postkarte wiedergefunden. Das zum Thema Wiedererkennungswert für die FH…

Vom QR-Code auf der Rückseite brauchen wir gar nicht zu reden. Wir kennen den Blog Pictures of People Scanning QR Codes.

Für die neue Ausarbeitung für die FH und CMD im Speziellen wurde extra eine Grafikerin eingestellt. Doch anstatt sich mit den Studenten auseinander zu setzen, Photos in unserem Labor zu machen, Ideen zu erspinnen, Konzepte zu erarbeiten, hat sie lediglich einen Fragebogen für bestehende Studenten ausgeteilt. Woher wir den Studiengang kennen, was wir so toll daran finden.

Man sieht doch nirgends besser, was gemacht wird, als wenn Studenten ihre Arbeiten zeigen.

Das ist aber nichts, was ich in einem Fragebogen abfragen muss: der Studiengang ist unterrepräsentiert, es gibt keine Informationen im Netz, niemand weiß, was genau gemacht wird, außer “was mit Medien” und “interdisziplinär”. Meine erste Lösung: einfach mal Arbeiten ausstellen, sei es im Netz oder bei Veranstaltungen. In jedem zweiten und dritten Semester werden Videoprojekte erarbeitet, in jedem zweiten Semester werden komplette Mappen für eine Geschäftsaustattung umgesetzt. Warum macht man das nicht und schreibt darüber?

Man sieht doch nirgends besser, was gemacht wird, als wenn Studenten ihre Arbeiten zeigen. Man braucht keine Zeitungsartikel für den Aachener Raum. Nur das ist bei den Verantwortlichen noch nicht angekommen.

P.S.: Bis zum 31.03. kann man sich noch zum Eignungstest (keine Mappe) bewerben. Und das Studium ist wirklich gut, trotz der Kampagne.

 

Das Ende ist der Anfang

Es ist jetzt Montag, 10:30. Die beste Lena ist gestern Abend nach Duisburg zurück gefahren und ich bin jetzt auf mich allein gestellt. Die vorletzte Klausur des ersten Semesters. Computertechnik und Internet. Das ist ungefähr so breit gefächert, wie etwas mit Medien zu machen. Und davor habe ich Bammel.

Die ersten drei Klausuren liefen ziemlich gut. Ich bin zufrieden mit den Noten. Aber bei Computertechnik kann ich nicht einschätzen, was abgefragt wird, was zu detailliert, was zu oberflächlich ist. Worüber ich mich jedoch freue: sobald ich mit einer 4,0 bestehe, verbessert sich die Note um einen ganzen Notenschritt, durch die regelmäßige Abgabe von Hausaufgaben.

Freitag folgt dann die letzte Klausur in “Einführung in die Betriebswirtschaftslehre”. Danach ist dann alles geschafft und wir können am 19. wieder ins normale Studentenleben übergehen. Ich freue mich schon darauf, mal wieder einen gemütlichen Kaffee trinken zu gehen, mal wieder Musik zu machen, schwimmen zu gehen, oder was auch immer mir gerade in den Sinn kommt.

Im zweiten Semester warten die Fächer Internes und Externes Rechnungswesen, Kommunikationstheorie und Dramaturgie, Licht-, Audio und Digitale Filmtechnik, Dynamik von Internetauftritten und Einführung in das Schreiben für Print und Online. Ich freue mich schon!

 

Hausaufgaben: Gestaltung 07

Erstellen Sie ein Plakat im Format A3, schwarz/weiß. Nutzen Sie dazu einfache, geometrische Formen und Typographie. Das Plakat soll als Semesterplakat für Ihren Studiengang genutzt werden und Photos Ihrer Kommilitonen beinhalten.

Im Nachhinein wurde die Aufgabenstellung etwas aufgeweicht: Farbe durfte genutzt werden. Ich wollte das Plakat möglichst einfach gestalten. Mit einem Blick sollte die Idee klar sein. Die Glühbirne steht hierbei für die Idee, die Problemlösung. Witz ist, dass sie von weitem betrachtet relativ echt aussieht und näher betrachtet als eine Art Favicon durch geht. Dabei sind die einzelnen “Pixel” als Grundform der iOS Apps-Icons zu erkennen.

Das Logo und WS 11/12 sind in der Hausschrift der FH gesetzt.