Umzug – Tag 1

 

Ich ziehe mit Lena zusammen. Der erste Tag verlief nicht ganz nach Plan. Der Vermieter steckte in einer Autobahn-Vollsperrung. So mussten wir fix einen Alternativplan bauen. Wir waren dann bei Obi und kauften schon mal Utensilien ein. Außerdem baute ich abends ein Rollbrett ganz allein. Ich bin jetzt Heimwerker.

Essen in New York City

Ich war mit der besten Lena in New York City. Sieben Tage zwischen den Klausuren ausspannen. Drei (Klausuren, Anm. d. Red.) sind geschafft, zwei kommen noch. Aber der Motivationstank ist wieder voll und es kann jetzt losgehen mit dem Lernen. In NYC haben wir ein paar Touri-Sachen gemacht, viel rumgehangen, und noch mehr gegessen. Es war großartig!

Station

Die Station ist ein typisches amerikanisches Eckcafé. Sie haben mit unserem Hotel zusammengearbeitet und für die Gäste jeden morgen Frühstück angeboten. Es gab Ei mit Bratkartoffeln, Pancakes und French Toast zur Auswahl. Und natürlich Unlimited Coffee. War nicht großartig, aber ein vernünftiger Start in den Tag.

Canteen

Canteen war auch so ein Eckcafé auf der , wo wir an meinem Geburtstag spätstückten. Es gab dort etwas mehr Auswahl und war auch etwas moderner eingerichtet. Mein Caeser Salad mit Hühnchen war super und auch Lenas Panini konnte sich essen lassen.

Locanda Verde

Lena hatte aus der Rheinischen Post einen Artikel zu “Wochenende in New York” mitgebracht. Daraus haben wir uns ein paar Ideen ausgeliehen. Eine davon: das von Robert de Niro gegründete Locanda Verde, das nach Familienrezepten kocht. Preislich lag es im hohen mittleren Bereich. Einen ordentlichen Teller Nudeln mit selbstgemachter Wurst für $15 finde ich noch in Ordnung. Nur sollte man den Kellner vorher fragen, wieviel ein Glas Wein kostet, das man empfohlen bekommt. $28 für zwei Gläser war dann etwas überraschend, augenöffnend und sehr lecker.

The Grey Dog

In SoHo haben wir das kleinee Café/Restaurant The Grey Dog entdeckt, in dem man sein Essen an der Theke bestellt. Ist das Essen fertig, wird der Name quer durchs Lokal gerufen und zum Tisch gebracht. Fand ich witzig. Das Essen war ganz gut, hatte eine Chicken Taco Soup und Lena einen Burger. Verkehrte Welt…

Grimaldi’s Pizza

Die beste Pizza in New York City, selbstgemacht im Holzkohle-Grill, gibt es bei Grimaldi. So richtig lecker, so richtig sättigend. Wir hatten mit dem Timing richtig Glück. Wir haben beim reinkommen den letzten Ecktisch bekommen. Beim Rauskommen standen dann zehn Leute vor der Tür Schlange.

Brooklyn Icecream Factory

Die Factory steht im aufkommenden, hippen Viertel “Down Under Manhattan Bridge Overpass” (DUMBO). Wir waren nach der Grimaldi’s dort. Es gibt selbstgemachte Eiskrem. Vier Sorten. Unglaublich lecker. Auch das dicke Kind vor uns sagte nach fünf Minuten “Mummy, I’m already done”. You go, girl!

Rice to Riches

Lena ist ja richtiger Milchreis-Fanatiker. Ich geh es da gemächlicher an und esse den Milchreis einfach auf. Im Rice to Riches gab es symaptischen Milchreis verschiedenster Sorten mit fünf verschiedenen Toppings. Sympatisch deswegen, weil im ganzen Lokal Schilder mit super Sprüchen hängen. Du siehst gut aus, wie du bist. Bald folgt mehr aus New York City.

Ersti-Woche

Ich hatte es erwähnt, ich bin jetzt Ersti für Communication and Multimediadesign. Mit gestern Nacht nahm dann auch die Ersti-Woche ihr Ende. In einer Gruppe von 34 Kommilitonen haben wir die Gebäude und Professoren, die Tutoren, den Studiengang und uns selbst kennengelernt.

Da Montag Feiertag ist, beginnen die Vorlesungen leider erst am Donnerstag. Ich sage leider, weil ich richtig Bock darauf habe neue Sachen zu erfahren, Grenzen aus zu testen und damit auch wirklich los zu legen. Ich bin wirklich gespannt, was ich so alles mitnehmen werde. Es gibt bestimmt dann auch mal einige Posts, was wir so gemacht haben.

An diesem Wochenende ist jetzt noch die beste Lena in Aachen zu Besuch und wir werden die sonnigen Stunden zusammen genießen.